Lehren & Lernen

Online-Prüfung erstellen: Faire Tests und Quizze für Kurse

Online-Prüfung erstellen: Einstufungstest, Lernstandstest, Abschlusstest und Quiz planen, mit passenden Fragetypen, Zeitlimits, fairen Regeln und Feedback.

Inhalt
  1. Vier Testarten und ihr Zweck
  2. Die passenden Fragetypen wählen
  3. Einstellungen, die einen Test tragen
  4. Fairness und Täuschungsschutz bei Online-Prüfungen
  5. Barrierefreiheit: Tests, die alle ablegen können
  6. Feedback nach der Prüfung
  7. Wie Zolinex Online-Prüfungen unterstützt

Eine Online-Prüfung erstellen Sie am besten in einem System, in dem Sie Tests im Browser anlegen, für einen festgelegten Zeitraum freischalten, geschlossene Fragen automatisch bewerten und offene Antworten mit schriftlichem Feedback korrigieren. So können Teilnehmende einen Einstufungstest, ein Quiz oder einen Abschlusstest auf jedem Gerät ablegen. Ob diese Tests fair sind, hängt weniger von der Technik ab als vom Aufbau: ein klarer Zweck für jeden Test, eine sinnvolle Mischung von Fragetypen, realistische Zeitlimits und ehrliche Maßnahmen gegen Täuschung.

Kurz gesagt

  • Klären Sie zuerst, wozu ein Test dient: zur Einstufung, zur Lernstandskontrolle, zum Nachweis des Kursziels oder zum Üben. Der Zweck bestimmt Länge, Einstellungen und den Umgang mit den Ergebnissen.
  • Kombinieren Sie automatisch bewertete Fragen mit einigen offenen Fragen, die die Lehrkraft korrigiert. So prüfen Sie Wissen und die Fähigkeit, es anzuwenden.
  • Zeitlimits, Bearbeitungszeiträume, begrenzte Versuche und eine zufällige Fragenreihenfolge erschweren Täuschung; Open-Book-Aufgaben und kurze mündliche Nachfragen machen sie weniger lohnend.
  • Ein Test ist erst abgeschlossen, wenn die Teilnehmenden ihr Ergebnis und ein Feedback erhalten haben, mit dem sie weiterarbeiten können.

Vier Testarten und ihr Zweck

Die meisten Bildungsanbieter brauchen vier Arten von Tests. Wer ihre Zwecke vermischt, riskiert, dass Teilnehmende einen Test als unfair empfinden.

Einstufungstest

Ein Einstufungstest entscheidet, auf welchem Niveau oder in welcher Gruppe neue Teilnehmende beginnen. Er sollte ein breites Spektrum von leicht bis schwer abdecken, damit Sie sehen, wo jemand an seine Grenzen stößt. Eine Bestehensgrenze gibt es meist nicht. Stattdessen ordnen Sie Punktbereichen Niveaus zu, zum Beispiel in einem fiktiven Test mit 60 Punkten 0–20 Punkte für A1, 21–35 für A2 und so weiter. In Sprachschulen macht ein kurzes Gespräch nach dem schriftlichen Teil die Einstufung deutlich verlässlicher.

Lernstandstests

Lernstandstests prüfen, was Teilnehmende in der letzten Lektion oder im letzten Monat gelernt haben. Ihre Hauptaufgabe ist diagnostisch: Sie zeigen Lehrkräften und Lernenden, wo noch Übungsbedarf besteht. Halten Sie sie kurz, konzentrieren Sie sich auf aktuelle Inhalte und nutzen Sie die Ergebnisse für die Planung der nächsten Stunden.

Abschlusstest

Ein Abschlusstest prüft, ob das Kursziel erreicht wurde, und entscheidet oft darüber, ob es ein Zertifikat gibt. Er braucht eine klare Bestehensgrenze, einen festen Zeitraum, begrenzte Versuche und eine sorgfältige Bewertung. Ein interner Abschlusstest ersetzt keine offizielle Prüfung wie ein Goethe-Zertifikat, eine telc-Prüfung oder den TestDaF. Bereitet Ihr Kurs auf eine solche Prüfung vor, ist ein Modelltest im selben Format hilfreicher als ein allgemeiner Test.

Quiz

Quizze sind kurze Checks ohne großen Druck, oft ein paar Fragen nach einer Unterrichtsstunde oder einem Video. Erlauben Sie mehrere Versuche und zeigen Sie das Ergebnis sofort an. Es geht ums Üben und Wiederholen, nicht um Noten, und genau deshalb passen Quizze gut in einen Online-Kurs; mehr dazu in unserem Leitfaden zur Einrichtung von E-Learning.

Die passenden Fragetypen wählen

Jeder Fragetyp misst etwas anderes. Multiple Choice ist schnell beantwortet und schnell ausgewertet, prüft aber vor allem Wiedererkennen; ein Aufsatz zeigt, wie jemand denkt, kostet aber Korrekturzeit. Ein guter Test kombiniert mehrere Typen.

FragetypGeeignet fürBewertungTipp
Multiple ChoiceWortschatz, Grammatik, Fakten, LeseverstehenAutomatischFalsche Antworten aus typischen Fehlern ableiten, nicht aus offensichtlich unsinnigen Füllern
Richtig/FalschSchnelle Verständnischecks, AufwärmquizzeAutomatischNur für Checks mit wenig Gewicht nutzen, denn reines Raten trifft in der Hälfte der Fälle
LückentextGrammatikformen, Fachbegriffe, RechtschreibungManuell: Die Lehrkraft prüft zulässige VariantenSo viel Kontext geben, dass nur eine Antwort sinnvoll ist
Kurze AntwortDefinitionen, kurze Erklärungen, Anwenden einer RegelManuellVor der Korrektur eine Musterantwort mit den Kernpunkten notieren
AufsatzSchreibkompetenz, Argumentation, FallanalyseManuellBewertungskriterien zusammen mit der Aufgabe veröffentlichen
Frage mit Audio oder VideoHörverstehen, Beobachten eines Ablaufs oder einer SituationAbhängig vom verwendeten FragetypMedien vor dem Start auf einem Smartphone testen

Automatisch bewertete und manuell korrigierte Fragen

Multiple-Choice- und Richtig/Falsch-Fragen werden in dem Moment bewertet, in dem Teilnehmende abgeben; das ist ideal für Quizze und große Gruppen. Offene Fragen brauchen eine Lehrkraft, zeigen aber, was Lernende mit dem Stoff tatsächlich anfangen können. Für Lernstands- und Abschlusstests ist eine praxistaugliche Mischung: überwiegend automatisch bewertete Fragen plus ein oder zwei offene Fragen. Planen Sie die Korrekturzeit gleich mit ein und sagen Sie den Teilnehmenden, wann sie mit dem endgültigen Ergebnis rechnen können.

Audio und Video in Fragen

Medien machen Hörverstehens- und Beobachtungsaufgaben online möglich. Eine Sprachschule spielt einen kurzen Dialog ab und stellt Multiple-Choice-Fragen dazu; in einer technischen Schulung zeigt ein Video einen Arbeitsablauf, und die Frage lautet, was dabei schiefging. Nehmen Sie Audio in natürlichem Tempo und mit klarem Ton auf und halten Sie Clips kurz. Gehen Sie davon aus, dass Teilnehmende einen Clip erneut abspielen können, sofern Ihr Werkzeug das nicht begrenzt, und gestalten Sie die Fragen entsprechend. Sprechen lässt sich mit schriftlichen Fragetypen kaum prüfen; dafür bleibt ein kurzes Live-Gespräch die bessere Methode.

Einstellungen, die einen Test tragen

Dieselben Fragen können je nach Einstellungen einen fairen oder einen unfairen Test ergeben. Legen Sie die Einstellungen deshalb für jede Testart bewusst fest.

Zeitlimit

Ein Zeitlimit hält Ergebnisse vergleichbar und verringert die Möglichkeit, jede Antwort nachzuschlagen. Lassen Sie eine Kollegin oder einen Kollegen den Test bearbeiten und nehmen Sie das Anderthalb- bis Zweifache dieser Zeit als Ausgangswert. Lesetexte und Höraufgaben brauchen mehr Zeit als Antworten aus einem einzigen Wort.

Bearbeitungszeitraum

Start- und Enddatum legen fest, wann Teilnehmende beginnen können. Bei Lernstandstests ermöglicht ein Zeitraum von mehreren Tagen Berufstätigen, einen passenden Moment zu wählen. Beim Abschlusstest verringert ein kurzer Zeitraum, idealerweise ein gemeinsamer Termin für die ganze Gruppe, das Risiko, dass Fragen weitergegeben werden. Achten Sie darauf, dass der Zeitraum nicht endet, bevor jemand, der spät beginnt, das volle Zeitlimit nutzen kann, oder nennen Sie den spätesten Startzeitpunkt.

Versuche und Wiederholungen

Bei Quizzen sind mehrere Versuche sinnvoll, weil Wiederholung beim Lernen hilft. Einstufungs- und Abschlusstests sollten in der Regel nur einen Versuch erlauben, mit einer klaren Regel für nicht bestandene Abschlusstests, etwa eine Wiederholung nach einer Übungseinheit. Sagen Sie vor dem Test, wie viele Versuche es gibt.

Zufällige Fragenreihenfolge

Eine gemischte Reihenfolge erschwert es Teilnehmenden, die nebeneinandersitzen oder während des Tests chatten, Antworten Frage für Frage abzugleichen. Gehören Fragen zusammen, etwa ein Lesetext und die Fragen dazu, formulieren Sie sie in sich verständlich oder teilen Sie die Abschnitte auf getrennte Tests auf.

Bestehensgrenze und Ergebnisanzeige

Legen Sie eine Bestehensgrenze nur dort fest, wo eine Entscheidung davon abhängt, typischerweise beim Abschlusstest mit Zertifikat, zum Beispiel 60 Prozent der Punkte. Zeigen Sie Quizergebnisse sofort an. Bei Abschlusstests lohnt es sich, die Ergebnisse erst nach Ende des Zeitraums freizugeben, damit niemand, der früh fertig ist, Antworten weitergeben kann.

Fairness und Täuschungsschutz bei Online-Prüfungen

Gehen Sie bei einem unbeaufsichtigten Online-Test davon aus, dass Teilnehmende Zugriff auf ihre Notizen, Suchmaschinen, KI-Chatbots und aufeinander haben. Fernaufsicht per Software und Webcam-Überwachung sollen das verhindern, werfen aber Datenschutzfragen auf und sind nicht lückenlos. Für die meisten Bildungsanbieter ist es wirksamer, Tests so zu gestalten, dass Nachschlagen wenig bringt, und mehrere maßvolle Maßnahmen zu kombinieren.

  • Open-Book-Aufgaben: Lassen Sie Wissen auf einen neuen Fall, einen neuen Text oder ein neues Problem anwenden, statt Fakten abzufragen, die eine Suchmaschine in Sekunden findet.
  • Realistische Zeitlimits: genug Zeit für alle, die den Stoff beherrschen, zu wenig, um jede Frage zu recherchieren.
  • Zufällige Reihenfolge und kurzer Zeitraum: Beides macht das Weitergeben von Antworten Frage für Frage unpraktisch.
  • Verschiedene Fragetypen: Eine kurze Antwort in eigenen Worten ist schwerer abzuschreiben als ein Buchstabe bei einer Multiple-Choice-Frage.
  • Mündliche Nachfragen: Ein zweiminütiges Gespräch, in dem jemand eine eigene Antwort erklärt, zeigt schnell, ob die Leistung selbst erbracht wurde. Kündigen Sie diese Möglichkeit vorher an.
  • Klare Regeln: Sagen Sie vor dem Test, was erlaubt ist, etwa Notizen, Wörterbuch oder Taschenrechner, und was nicht.
  • Angemessenes Gewicht: Entscheidet ein Test über ein Zertifikat mit echtem Wert, führen Sie ihn besser im Kursraum durch und nutzen das Online-System für Durchführung und Auswertung.

Fairness bedeutet auch Einheitlichkeit: Alle in einer Gruppe sollten dieselben Bedingungen, dieselben Kriterien und denselben Bewertungsmaßstab haben. Korrigieren Sie offene Antworten anhand schriftlicher Kriterien und bewerten Sie, wenn möglich, eine Frage für alle, bevor Sie zur nächsten übergehen.

Barrierefreiheit: Tests, die alle ablegen können

Ein Online-Test soll die Kompetenz messen, um die es geht, nicht die Internetverbindung, das Gerät oder das Sehvermögen der Teilnehmenden.

  • Geräte: Prüfen Sie, ob der Test auf dem Smartphone funktioniert, denn manche Teilnehmende werden ihn dort bearbeiten. Vermeiden Sie lange Texte, bei denen ständig zwischen Text und Fragen gescrollt werden muss.
  • Probequiz: Lassen Sie das Format einmal ohne Druck ausprobieren, damit der erste echte Test nicht zugleich der erste Kontakt mit dem System ist.
  • Klare Sprache: Formulieren Sie Anweisungen und Fragen einfach. In einem Mathe- oder IT-Kurs sollte nicht die Formulierung die eigentliche Hürde sein.
  • Medien: Bieten Sie ein Transkript oder Untertitel an, wenn Hörverstehen nicht geprüft wird, und beschreiben Sie Bilder, die wesentliche Informationen enthalten.
  • Nachteilsausgleich: Vereinbaren Sie individuelle Anpassungen wie mehr Bearbeitungszeit bei nachgewiesenem Bedarf vor Beginn des Zeitraums und legen Sie fest, wie Sie sie umsetzen.
  • Technische Probleme: Veröffentlichen Sie eine einfache Regel für Verbindungsabbrüche: wen man kontaktiert und wie ein neuer Versuch gewährt wird.

Feedback nach der Prüfung

Ergebnisse ohne Feedback sind eine verpasste Chance. Am meisten lernen Teilnehmende in den Tagen nach einem Test, wenn sie erfahren, was sie falsch gemacht haben und warum.

  • Individuelles Feedback: Schreiben Sie zu offenen Antworten zwei, drei Sätze: was gut war, was fehlte und was als Nächstes zu tun ist.
  • Auswertung in der Gruppe: Achten Sie auf Fragen, die viele falsch beantwortet haben. Entweder muss das Thema noch einmal behandelt werden, oder die Frage war unklar. In beiden Fällen sollten Sie handeln.
  • Nächste Schritte: Verknüpfen Sie jedes Ergebnis mit einer Maßnahme. Ein Einstufungsergebnis führt zu einer Gruppe, ein schwacher Lernstandstest zu zusätzlicher Übung, ein bestandener Abschlusstest zu einem Zertifikat.
  • Datenschutz: Prüfungsergebnisse sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Zeigen Sie allen nur ihr eigenes Ergebnis und veröffentlichen Sie nie eine Rangliste in einem Gruppenchat. Dies ist ein allgemeiner Hinweis und keine Rechtsberatung.

Tests stärken auch die Motivation, wenn Teilnehmende sie als Teil des Lernens erleben statt als Urteil. Weitere Ideen finden Sie in unserem Beitrag zu Strategien für mehr Beteiligung.

Wie Zolinex Online-Prüfungen unterstützt

Zolinex enthält Online-Prüfungen und Quizze für jeden Kurs. Sie können Einstufungs-, Lernstands-, Abschluss- und Quiztests mit Multiple-Choice-, Richtig/Falsch-, Lückentext-, Kurzantwort- und Aufsatzfragen anlegen und Fragen mit Bildern, Audio oder Video ergänzen, zum Beispiel für Hörverstehen. Für jeden Test legen Sie Zeitlimit, Start- und Enddatum, Bestehensgrenze, Anzahl der Versuche, zufällige Fragenreihenfolge und die Sichtbarkeit der Ergebnisse für Teilnehmende fest. Multiple-Choice- und Richtig/Falsch-Antworten werden automatisch bewertet; Lückentexte, Kurzantworten und Aufsätze kann die Lehrkraft manuell bewerten. Eine Fernaufsicht oder Webcam-Überwachung gibt es in Zolinex nicht, daher bleiben die oben genannten Gestaltungsmaßnahmen Ihr wichtigstes Werkzeug für faire Tests. Prüfungen stehen neben Videolektionen, Hausaufgaben und Zertifikaten mit QR-Code. Alle Funktionen im Überblick.

Eine faire Online-Prüfung beginnt mit einem klaren Zweck und endet mit hilfreichem Feedback. Wenn diese beiden Punkte stimmen und die Einstellungen zur Testart passen, übernimmt das System die Durchführung und Auswertung.

Häufige Fragen

Was ist ein Online-Prüfungssystem?

Ein Online-Prüfungssystem ist eine Software, mit der Sie Tests im Browser erstellen und durchführen. Die Lehrkraft schreibt Fragen und legt Zeitlimit, Bearbeitungszeitraum und Anzahl der Versuche fest; die Teilnehmenden bearbeiten den Test am Computer, Tablet oder Smartphone. Geschlossene Fragen wie Multiple Choice werden automatisch bewertet, offene Antworten korrigiert die Lehrkraft, und Ergebnisse sowie Feedback sind online einsehbar.

Wie verhindert man Täuschung bei Online-Prüfungen ohne Aufsichtssoftware?

Gestalten Sie den Test so, dass Nachschlagen wenig hilft, etwa indem Wissen auf neue Fälle angewendet werden muss, statt Fakten abzufragen. Kombinieren Sie ein realistisches Zeitlimit, einen kurzen Bearbeitungszeitraum und eine zufällige Fragenreihenfolge. Nutzen Sie verschiedene Fragetypen, auch kurze schriftliche Antworten, und kündigen Sie an, dass einzelne Antworten mündlich erklärt werden müssen. Prüfungen mit hohem Gewicht führen Sie bei Bedarf im Kursraum durch.

Welche Fragetypen lassen sich automatisch bewerten?

Multiple-Choice- und Richtig/Falsch-Fragen lassen sich automatisch bewerten, weil es jeweils eine feste richtige Antwort gibt. Bei Lückentexten muss wegen Schreibvarianten und Synonymen oft die Lehrkraft prüfen, und Kurzantworten sowie Aufsätze werden manuell anhand klarer Kriterien bewertet. Für die meisten Tests bewährt sich eine Mischung aus überwiegend automatisch bewerteten Fragen und ein oder zwei offenen Fragen, die zeigen, wie Gelerntes angewendet wird.

Wie lang sollte das Zeitlimit bei einem Online-Test sein?

Lassen Sie eine fachkundige Kollegin oder einen fachkundigen Kollegen den Test bearbeiten, und nehmen Sie das Anderthalb- bis Zweifache dieser Zeit als Ausgangswert. Planen Sie für Lesetexte, Höraufgaben und schriftliche Antworten mehr Zeit ein als für Ein-Wort-Antworten. Das Limit sollte für gut vorbereitete Teilnehmende reichen, aber nicht für die Recherche jeder Frage. Regeln Sie einen Nachteilsausgleich vor Beginn des Tests.

Wie erstellt man einen Einstufungstest für einen Sprachkurs?

Decken Sie ein breites Spektrum vom Anfänger- bis zum Fortgeschrittenenniveau ab, damit Sie sehen, wo das Wissen endet. Kombinieren Sie Grammatik- und Wortschatzfragen mit einer Lese- oder Höraufgabe und ordnen Sie Punktbereiche den Niveaus A1 bis C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens zu, statt eine Bestehensgrenze festzulegen. Ergänzen Sie den schriftlichen Teil um ein kurzes Gespräch, denn Sprechen lässt sich schriftlich kaum prüfen.

Zolinex-Team

Das Zolinex-Team entwickelt Cloud-Software für Schulen, Sprachschulen und Bildungsträger. Unsere Ratgeber orientieren sich daran, wie Einrichtungen Kurse, Teilnehmer und Gebühren im Alltag organisieren.